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Unsere pastoralen
Angebote

Messfeiern

Wenn Menschen Gottesdienst feiern, dann tun sie das meistens gemeinsam mit Gleichgesinnten. Zusammenkommen, Gott und das Leben feiern ist etwas, das schon im Judentum beheimatet ist, und da liegt es auf der Hand, dass auch Jesus dieser Tradition keinen Abbruch tut – das letzte Abendmahl ist nur ein Beispiel dafür (vgl. Mk 14,22–24). So versammeln sich auch Christen um den Tisch des Herrn, um das Leben zu feiern, um Brot und Wein miteinander zu teilen und um sich an das Mahl zu erinnern, an dem Jesus ein letztes Mal mit seinen Jüngerinnen und Jüngern Mahl gehalten hat (vgl. 1 Kor 11,25 f.). Wir folgen so immer wieder seinem Auftrag, sich im Brechen des Brotes und im Teilen des Weines seiner zu erinnern, wissen ihn in unserer Mitte und lassen uns von ihm stärken und verwandeln.

Wir feiern Eucharistie an den Werktagen von Montag bis Mittwoch, sowie am Freitag um 11.30 Uhr (in der Advents- und Weihnachtszeit und im August auch an den Donnerstagen) und an den Sonntagen am Vorabend um 17.30 Uhr, sowie um 10.00 Uhr und um 17.30 Uhr.

Mittagstisch

Wer die Augustinerkirche donnerstags um 11.30 Uhr betritt, wird dazu eingeladen, mit anderen an einer langen, festlich gedeckten Tafel Platz zu nehmen. In der Tradition Jesu, der uneingeschränkt immer wieder eingeladen hatte zum Mahl und darin eine Vergegenwärtigung des Reiches Gottes sah, finden sich in der Augustinerkirche beim Mittagstisch Menschen zusammen, einander zu begegnen,Brot und Saft miteinander zu teilen und auf das Wort Gottes zu hören. Ein wichtiges Element ist dabei auch die Bitte um Frieden, die in der Begegnung miteinander und in der praktizierten Mahlgemeinschaft Gestalt annimmt. Als Agapemahl mit Wort-Gottes-Feier will der Mittagstisch dazu beitragen, die Frage nach Gott offen zu halten. Vorbereitet und gestaltet wird dieses Gottesdienstformat von jeweils zwei Personen aus einem größeren Kreis von Frauen und Männern, dem auch Augustiner angehören. In der Advents- und Weihnachtszeit, sowie im August pausiert der Mittagstisch.

Musik & Meditation

Eine gute halbe Stunde den Alltag unterbrechen, die Gedanken schweifen lassen und zur Ruhe kommen – bei Musik und Meditation. Dienstags um 17.00 Uhr wird der Kirchenraum der Augustinerkirche zu einem Klangraum von Musik – sei es Orgel, Saxophon, Gesang, Violine – und dem gesprochenen Wort der „Meditation“ in Form eines Impulses, gehalten von Brüdern des Augustinerklosters, von Frauen und Männern, von Jungen und Alten, von evangelischen und katholischen Christinnen und Christen.

Einmal im Monat übernimmt das Matthias-Grünewald-Gymnasium (MGG) in Würzburg mit seinem musischen Ausbildungszweig die musikalische Gestaltung. Die Schülerinnen und Schüler des MGG erhalten hier eine Plattform, um Stücke, die sie momentan im Instrumentalunterricht an der Schule studieren, einem „externen” Publikum vorzutragen. Gönnen Sie sich diese halbe Stunde!

Die heilige Rita –

eine Begleiterin, wenn’s hart auf hart kommt

Die hl. Rita von Cascia (1380–1447) hat in ihrem Leben so einiges mitmachen müssen: den Tod ihres Mannes und den ihrer Söhne, den blutigen Streit im Familienkreis, die Zurückweisung durch die Schwestern im Kloster – und sie hat es im Vertrauen auf Gott durchgestanden und erfahren, dass Gott neue Wege auftun kann, wo alles vergebens erscheint. Deshalb suchen viele ihren Beistand – gerade in schweren Lebenssituationen, ja in aussichtsloser Lage und im Unfrieden.

Die Ritakapelle, die linke Seitenkapelle unserer Kirche, steht dafür jeden Tag offen: zum persönlichen Gebet, zum Anzünden einer Kerze, zum Aufatmen und während der Beichtzeiten (siehe unten!) auch zur Feier der Versöhnung mit Gott und mit sich selbst im Beichtstuhl. Die Figur der heiligen Rita lädt dazu ein, ihr auch ganz greifbar nahezukommen und ihren Beistand zu erfahren. Das Fürbittbuch im Eingang zur Ritakapelle lädt dazu ein, die persönlichen Anliegen der heiligen Rita auch schriftlich anzuvertrauen. In der Ritakapelle dürfen Sie da sein mit jedem Anliegen, jeder Last und jeder Not.

Bei der Ritafeier, die einmal im Monat (3. Mittwoch im Monat, 17.00 Uhr, allerdings nicht in der Advents- und Fastenzeit) stattfindet, werden die Anliegen der vielen Beterinnen und Beter in einer gemeinsamen Feier vor Gott getragen. Im Mittelpunkt der Feier in der Ritakapelle stehen Fürbitten aus dem Fürbittbuch und der Einzelsegen mit einer Reliquie der heiligen Rita – als Stärkung und als Erinnerung, dass Gott uns immer mit seinem Segen begleitet.

Einmal im Jahr, am Ritafest, dem 22. Mai, wird Rita bei uns ganz groß gefeiert – ein Fest für alle Freundinnen und Freunde der hl. Rita und für alle, die ihren Namen tragen.

ZwischenRaum

Ein Ritual

Wenn ich traurig bin – wenn meine Welt zerbricht – wenn ich nach Neuem Ausschau halte, dann gibt das ZwischenRaum-Ritual, eine halbstündige Feier in der Augustinerkirche, die Möglichkeit, zu mir zu kommen und Solidarität zu erfahren: die der Mitmenschen, die in einer ähnlichen Lage sind, derer, die mit ihnen solidarisch sein wollen, und vielleicht auch die Solidarität Gottes – wie immer er sich gerade zeigen oder verbergen mag. Die Musik gibt Raum, um bei sich selbst zu sein, die Texte wollen eine Einladung sein, die eigene Situation ins Wort zu fassen. Am Ende des Rituals sind alle in den Zwischenraum eingeladen, um dort eine Kerze anzuzünden. Vielleicht bleibt etwas von den Leuchtspuren, die auf der goldenen Wand dort aufscheinen, auch über die Feier hinaus bestehen.

Immer am zweiten Mittwoch im Monat, nicht im Advent und in der Fastenzeit.

Alle Termine im Überblick

Beichte

Sich aussprechen – Versöhnung finden – neu anfangen.

Alles aussprechen können, was uns an Schuld und Versagen bedrückt, und sich von Gott Versöhnung zusprechen lassen, von Gott, der immer einen neuen Anfang ermöglicht. In der Beichte, der Feier der Versöhnung, haben Sie dazu Gelegenheit. Das Beichtzimmer befindet sich in der linken Seitenkapelle unserer Kirche, am Eingang zur Ritakapelle. Dort ist die „klassische“, eher anonyme Einzelbeichte ebenso möglich wie ein Beichtgespräch von Angesicht zu Angesicht. Die Beichtzeiten sind:

Vormittags
Mo, Mi & Fr:       10:00–11:30 Uhr

Nachmittags
Di, Mi & Fr:          15:00–15:30 Uhr
bis 16:30 Uhr:     Bitte melden Sie sich an der Pforte!

Übrigens: Auch im Gesprächsladen an der Augustinerkirche können Sie sich zu einem Beichtgespräch anmelden.

Passionsandachten

In der Fastenzeit, den 40 Tagen vor Ostern, rücken das Leiden und der Tod Jesu in den Vordergrund: Seine Solidarität mit uns Menschen gilt gerade auch in den dunklen und schweren Momenten des Lebens und schreckt auch vor dem Tod nicht zurück. Die Passionsandachten an den Mittwochen zwischen dem Aschermittwoch und dem Palmsonntag geben Gelegenheit zur gemeinsamen Betrachtung des Leidensweges Jesu und zum Gebet. Meist rückt dabei eine Station des Kreuzweges, ein anderes Bild oder eine Figur in unserer Kirche in den Blickpunkt.

Fastenkurs

Am Aschermittwoch beginnt Jahr für Jahr der Fastenkurs in unserer Kirche. Ein Angebot, das vom Gottesdienst am Aschermittwochabend und vom ökumenischen Agape-Mahl am ersten Fastensonntag gerahmt ist und einen spirituellen, musikalischen, anregenden, wohltuenden Anfang in die vorösterliche Fastenzeit bieten möchte „Glauben mit allen Sinnen“ und dem Geheimnis Gottes ein bisschen mehr auf die Spur kommen.

Unsere Angebote
Unsere Kirche halten wir für Sie geöffnet - jedoch werden bis voraussichtlich zum 19. April alle Gottesdienste und Veranstaltungen ausfallen.

Weitere Informationen finden Sie hier

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